Filmsemiotik I - Sehnsucht des Science-Fiction-Films: To boldly go, where no man has gone before - WiSe 2003/04
Seminar - 2 SWS - erste Veranstaltung am 15.10.2003 - dann 14-tägig (“g”, also gerade Kalenderwochen) - mittwochs von 14:00 - 17:00 Uhr (“st”, also Beginn um Punkt vierzehnhundert) - FVG -
W0060
http://www.fb10.uni-bremen.de/lv/ws0304/10-1408.htm
Die urmenschlichen Instinkte Neugier und Entdeckertum sind seit jeher zwei zentrale Triebfedern für die Entwicklung jeglicher Zivilisation und deren Ausdehnung über zunächst unüberschreitbar scheinende Grenzen hinaus.
Diese Grenzen sind z. B. das Gefangensein in der Gegenwart, welches die Fantasie der Zeitreise evoziert (The Time Machine), die Überwindung des Raumes, die uns fremde Welten besuchen lässt (2001: A Space Odyssey), die Überwindung sozialer und gesellschaftlicher Grenzen (Metropolis) oder auch die Überwindung der Isolation der Menschheit als einzige intelligente Lebensform (Planet of the Apes).
Der Seminarreihe liegt ein in der Semiotik durchaus umstrittener sehr weit gestreckter Textbegriff zugrunde. Texte bestehen nach dieser Auffassung nicht zwingend nur aus Buchstaben und Worten, sondern z.B. auch aus Bildern und Bildsequenzen sowie Musik und Sprache, die in einem Film zu einem Text im weiteren Sinne kombiniert werden.
Literaturempfehlung
Zur ergänzenden Lektüre empfehle ich Ihnen dieses Buch:
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Thomas Koebner (Hg.) |

