Alles Mainstream? Erfolgsmuster filmischen Erzählens jenseits der Blockbuster - WiSe 2005/06
Proseminar - 2 SWS - 14-tägig (“g”, also gerade Kalenderwochen) - mittwochs von 15:15 - 18:15 - SuUB -
Studio II (4320)
Lehrveranstaltung zusammen mit
Dominik Orth.
http://www.fb10.uni-bremen.de/lv/lv.asp?sem=2&vak=10-1403
Ein Blockbuster wird im Fremdwörterduden als ein außergewöhnlich erfolgreiches Produkt definiert. Ein außergewöhnlich erfolgreicher Film ist beispielsweise Titanic oder auch die Star Wars - Reihe. Klar ist: Blockbuster “muss man gesehen haben”. Sie sind in aller Munde und sie spielen viel Geld ein. Gibt es ein Rezept, das einen Film erfolgreich macht?
Regisseure wie Steven Soderbergh (Solaris), David Fincher (Fight Club), David Lynch (Lost Highway) oder Paul Verhoeven (Starship Troopers) produzieren durchaus erfolgreiche Filme, die aber keine Blockbuster in diesem herkömmlichen Sinn sind und auch nicht als solche wahrgenommen werden. Was ist hier der Unterschied zum typischen Hollywood-Kino?
Wir werden ausgewählte Filmbeispiele gemeinsam sichten und in der Diskussion Antworten auf folgende Fragen suchen: Was genau ist ein klassischer Blockbuster? Was sind seine typischen Bestandteile? Orientieren sich erfolgreiche Filme jenseits der Blockbuster auch an Erfolgsrezepten? Wieso verhindern diese “Nicht-Blockbuster” die Identifizierung als Blockbuster? Sind sie trotzdem Teil des Hollywood-Mainstreams?
Handouts
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